Ringarzt-Ausbildung am OSP in Heidelberg: Dr. med. Kawe Sadreameli als 50. Teilnehmer ausgezeichnet, neuer Kurs für Ende August angekündigt

Heidelberg. Nach einem “tollen Kurs mit sehr motivierten Teilnehmern”, so Martin Jäger vom Box-Verband Baden-Württemberg (BVBW), sind 17 neue Ringärzte erfolgreich zertifiziert worden. “Darunter befanden sich fünf Frauen, was uns sehr freut”, sagte der Überlinger Leiter der Ärztekommision des Landesverbands nach dem zweiten und letzten Tag des jüngsten Lehrgangs am Olympiastützpunkt (OSP) Rhein-Neckar in Heidelberg.

Am Samstag begrüßte BVBW-Präsident Uwe Hamann (Salem) die Mediziner und würdigte deren wichtige und unersetzliche Rolle im Boxsport. Hamann zeichnete als 50. Kursteilnehmer Dr. med. Kawe Sadreameli aus, den langjährigen BVBW-Ringarzt aus Kronau, der viele Veranstaltungen abdeckt. “Ein sehr motivierter Kollege“, lobte Jäger den Geehrten.

Es folgten Gastvorträge von Dr. Sewerin Zietzschmann (Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie) und von Professorin Birgit Friedmann-Bette (Universitätsklinikum Heidelberg, Abteilung Sportmedizin).

Vor dem ersten Einsatz als Ringarzt fand die Untersuchung von Athleten für eine eigens organisierte Veranstaltung am OSP statt. Der Tag klang beim gemeinsamen Abendessen gemütlich aus. 

Der Sonntag begann mit Frühsport und Boxtraining unter der Leitung von Bundestrainer Valentin Silighi. Danach standen viele praktische Übungen der Notfallsituationen auf dem Kursplan. Nach dem Abschlusstest gab Jäger die Zertifikate aus. 

Der nächste Kurs ist bereits auf 31. August und 1. September terminiert (siehe diese BVBW-Seite unter Rubrik Ringärzte https://www.boxverbandbw.de/index.php?id=38 

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BVBW-Präsident Uwe Hamann (l.) zeichnete mit Dr. med. Kawe Sadreameli (Kronau) den 50. Teilnehmer an der BVBW-Ringarztausbildung in Heidelberg aus.

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Der Februarkurs 2019 mit Ausbildungsleiter Martin Jäger (kniend, rechts).

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Praktische Übungen im Ring dienen dazu, auf den Ernstfall vorbereitet zu sein.

Text/Fotos: © BVBW