AIBA erlaubt Frauen aus religiösen Gründen das Tragen von Kopftüchern (Sporthijab)



Instanbul / Kassel. Die AIBA hat in seiner EC-Sitzung am vergangenen Samstag in Instanbul Frauen das Tragen von Koptüchern (Sporthijab) erlaubt, wenn dies von ihnen aus religiösen Gründen gewünscht wird.

Die AIBA hatte gleichzeitig eine Aktualisierung der Wettkampfbestimmungen bezüglich der Wettkampfbekleidung vorgenommen.

„Ich begrüße diese Entscheidung sehr und freue mich, dass unserem Antrag, der im Bereich des DBV in diesem Jahr bereits umgesetzt wurde, jetzt gefolgt wurde“, erklärte DBV-Präsident und AIBA-EC Mitglied Jürgen Kyas (Osnabrück).

Der Trainer der Athletin Zeina Nassar, Kay Huste (Berlin), die in diesem Jahr mit einem Sporthijab Deutsche Meisterin im Federgewicht wurde, bezeichnete dies als einen Riesenschritt im internationalen Frauensport.

Für Zeina Nassar aus Berlin ist dies als ein weiterer großer Erfolg zu werten, ihrem Ziel, an Internationalen Wettkämpfen und vor allem an Olympischen Spielen teilnehmen zu können, näher zu kommen.

Foto: © Instagramm/Zeina Nassar






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