Jetzt geht’s um alles – DBV-Asse boxen um Olympiateilnahme

Die Leistung stimmt: Hamza Touba

Die Leistung stimmt: Hamza Touba

Vom 9. bis zum 17. April werden 217 Boxer und 57 Boxerinnen aus 38 europäischen Nationen wie entfesselt kämpfen, um sich einen der 36 Qualifikationsplätze für die Olympischen Spiele in Rio zu erobern. Tatort ist Samsun. Die türkische Hafenstadt liegt knapp 750 km östlich von Istanbul an der Schwarzmeerküste.
Bei den Männern können sich die ersten drei in jeder der zehn olympischen Gewichtsklassen qualifizieren. Das heißt, dass die Verlierer der Halbfinals die Bronzemedaille ausboxen werden.
Bei den Frauen ergattern nur die Gold- und Silbermedaillengewinnerinnen einen der begehrten Quotenplätze, und zwar in den Gewichtsklassen 51kg, 60kg und 75 kg.

Für den DBV starten bei den Frauen:
Pinar Touba (51kg/NRW), Tasheena Bugar (60 kg/BW), Sarah Scheurich (75 kg/MV)

Dem DBV-Männer-Squad gehören an:
Christos Cherakis (49kg/BW), Hamza Touba (52kg/NRW), Omar el Hag (56kg/BE), Robert Harutyunyan (60kg/HH), Arajik Marutjan (69kg/MV), Xhek Pascali (75kg/BW), Serge Michel (81kg/BY)
Die APB-Boxer Artem Harutyunyan (64kg/HH), David Graf (91kg/BW) und Erik Pfeifer (+91kg) haben ihre Tickets bereits sicher.
Hollands Nationaltrainer, Hennie van Bemmel, prognostiziert, dass die Hälfte der olympischen Box-Medaillen nach Europa gehen werden. Das lässt erahnen, wie heftig es in Samsun zugehen wird.
Deutschland brennt auf das Turnier. „Wir sind bereit“, sagen DBV Trainer Dr. Harry Kapell und Sportdirektor Michael Müller unisono.

Über Manfred Dörrbecker