Artem Harutyunyan gewinnt beim „54th Belgrad Winner Turnier“, Abass Baraou wird knapp Zweiter, 3. Platz für das Deutsche Team in der Länderwertung

Das Internationale Turnier „54th Belgrad Winner“  in Belgrad (Serbien) endete gestern mit einem deutlichen Turniersieg von Artem Harutyunyan (64kg) gegen den Griechen Alexandros Tsankidis  (3:0). Abass Baraou erlitt eine knappe Niederlage gegen Vizeweltmeister Daniyar Yeleussinov aus Kasachstan. (2:1).

Somit schließt die Deutsche Mannschaft mit einem Turniersieg , einem 2.Platz und zwei 3. Plätzen durch Adthe Gashi u Florian Schulz mit dem 3. Platz in der Länderwertung ab.
Die Teamwertung gewinnt deutlich die Mannschaft aus Kasachstan, die mit allen ihren 5 Teilnehmern einen Turniersieg erkämpfen konnten. Zweiter in der Teamwertung wurde Schottland mit zwei Turniersiegen. Die Mannschaften aus Brasilien und Italien mit je zwei Finalisten sowie Romänien mit einem Finalisten konnten keine Turniersiege erkämpfen. Clemente Rossow verliert seinen Kampf klar gegen Levit (Kasachstan) ,der APB Weltmeister Nistor verliert gegen Babic (Serbien).

Finals-Results_Seite_1Hierzu der Bericht von Bundestrainer Michael Timm: Artem bestimmte den Kampf von Beginn an mit der variablen  Führungshand und bei jedem Angriff des Gegners konterte Artem mit variablen Schlägen Schlaghand/Führungshand und konnte somit eine ungefährdeten Turniersieg erkämpfen.

Der zweite deutsche Finalteilnehmer Abass Barou boxte gegen den Exweltmeister und amtieren Vizweltmeister Daniyar Yleussinov aus Kasachstan.Es war von Beginn an ein sehr temporeiches Gefecht, wobei Abass seinen Kontrahenten ständig unter Druck setzte und dabei seine Schläge traf, in den ersten zwei Runden konnte sich der Kasache immer wieder mit guten,schnellen Oberkörperbewegungen u Schlägen den ständigen Aktionen von Abass entziehen  und Treffer setzen. In der 3.Runde konnte der Kasache dem ständigen Druck von Abass nicht mehr standhalten und musste viele Schläge einstecken dadurch gewinnt Abass bei allen Kampfrichtern die 3.Runde. Am Ende verliert Abass aber den Kampf mit 2:1 Richterstimmen.

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Über Manfred Dörrbecker