43. CPH: Touba siegt – Radovan und Paskali boxen gegeneinander

v.l. Hamza Touba und Artur Lozhnikov

v.l. Hamza Touba und Artur Lozhnikov

Sieben Kämpfe waren nötig, um die letzten Finalisten auszuboxen.
Hamza Touba war der erste, der für Deutschland in den Ring kletterte. Sein Gegner, war Artur Lozhnikov, eine russische Kampfmaschine. Lozhnikov ging in Führung, denn Touba war zu langsam auf den Beinen und konnte nicht alle Schläge abwehren. Mit Gongschlag zur zweiten Runde war Touba da. Der Neusser steppte aus den Angriffen und konterte. Touba holte auf; Gleichstand in Runde zwei. Im letzten Durchgang boxte er sich aus der Distanz in Führung, die, er bis zum Ende nicht mehr abgab.

v.l. Ronny Beblik und Enkh Amar Kharkhuu, Mongolei

v.l. Ronny Beblik und Enkh Amar Kharkhuu, Mongolei

Leider konnte der Oberfeldwebel Ronny Beblik aus Chemnitz, den Mongolen Enk-Amar Kharkhuu nicht bezwingen. Der Chemnitzer ließ zu viele Chancen ungenutzt.

War das abgezockt! Denis Radovan mied grandios die Dubletten des englischen Überfliegers Antony Fowler und übernahm Fowlers Angriffe aus der langen Distanz. Dabei brachte er mehrfach seine Rechte krachend ins Ziel. Leider ging der Fight nicht über die Zeit. In der zweiten Runde brach der Referee ab, denn Fowler zog sich eine klaffende Wunde über der Augenbraue zu, die der Ringarzt mit seinen Bordmitteln nicht in den Griff bekam.

Die Boxfans können sich auf ein weiteres Deutsches Finale freuen. Xhek Paskali besiegte in einem sehr taktisch geführten Kampf Max van der Pas aus Holland. Es war keine leichte Aufgabe für den Ludwigsburger, doch mit kluger Raumaufteilung und schönen Kombinationen sammelte er die nötigen Punkte für den Sieg.

Alle Ergebnisse

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Die Finalansetzungen

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Über Manfred Dörrbecker