DBV – Boxer zu Gast bei der Weltklasse in Kasachstan

Bild1Das Top Team der Männer, insgesamt 15 Boxer, waren im Februar zu einem Sparringslehrgang an der AIBA – Academy in Kasachstan. Hier hatten unsere Jungs die Gelegenheit, mit der Spitze der kasachischen Nationalmannschaft zu trainieren.

Die AIBA – Academy liegt etwa 40km außerhalb von Almaty, in völliger Abgeschiedenheit auf einer Höhe von 1400m. Unter sehr guten Bedingungen und in Anwesenheit der kompletten kasachischen Spitze hatten die deutschen Elite Boxer die Möglichkeit, insgesamt fünfmal mit einem Großteil der Weltspitze wettkampfnah zu trainieren. Auf dem Plan standen drei Technik-Taktik-Einheiten und zwei Trainingswettkämpfe.

Von Dr. Harry Kappel, ltd. Disziplintrainer

Das Technik-Taktiktraining unter der Leitung des kasachischen Cheftrainers hat unsere Athleten voll gefordert. In den beiden Trainingswettkämpfen hatten die Deutschen reihenweise Medaillen-gewinner der OS, WM, APB-WM, WSB und Asienspiele vor den Fäusten. Dabei haben sie sich gut „verkauft“ und konnten über weite Strecken mit Kasachen mithalten. In der Auswertung der Leistungen konnten wir weitere Arbeitsschwerpunkte kennzeichnen, die in Vorbereitung der nächsten Höhepunkte bearbeitet werden müssen.

Dieser Lehrgang war ein Baustein in der langfristigen Vorbereitung auf die bevorstehenden OS – Qualifikationsturniere im April, Mai und Juni bzw. auf die Olympischen Spiele in Rio. Die nächste Etappe auf dem Weg ist der Chemiepokal in Halle. Hier werden wir u.a. die kasachischen Boxer wiedersehen. In einem erlesenen Feld, werden dann im deutschen Team die Plätze für das europäische Qualifikationsturnier in der Türkei ausgeboxt. Unmittelbar nach dem Turnier, sollen die Boxer für diesen ersten Höhepunkt nominiert werden.

Bild2Fazit:

Ein Sparringslehrgang mit der Weltklasse zu diesem Zeitpunkt ist äußerst wertvoll und sollte ein fester Bestandteil der zukünftigen Maßnahmen des DBV werden. Die Kasachen sind hervorragende Partner, bieten sehr gute Rahmenbedingungen und sind bereit, sehr offen und konstruktiv mit uns zu arbeiten.

Über Manfred Dörrbecker