42. CPH-Tag 1: Alle Deutschen stehen im Viertelfinale

Der 42. Chemipokal ist eröffnet

Der 42. Chemiepokal ist eröffnet

Ab heute wird in Halle geboxt. Der 42. Chemiepokal wurde um 19.30 Uhr offiziell mit der zweiten Vorrundenveranstaltung eröffnet. Gute Nachrichten kommen aus dem Lager des DBV. Alle vier Deutschen qualifizierten sich durch Punktsiege für das Viertelfinale. Schlechte Nachrichten kommen dagegen von den Holländern. Ihr Halbschwergewichtler, Peter Mullenberg, hatte sich bei der Wettkampfvorbereitung am Oberarm verletzt. „Peter hat starke Schmerzen beim Schlagen. Wir wollen nicht riskieren, dass sein Einsatz bei der EM in Sofia gefährdet ist. Deshalb kann er nicht antreten, auch wenn es Peter sehr schwer fällt“, so der Bondscoach Hennie van Bemmel. Vize-Europameister Mullenberg wurde als einer der Titelfavoriten gehandelt. Bereits 2013 gewann er das Traditionsturnier von Halle.

Slava Kerber links

Slava Kerber links

Weltergewichtler Slava Kerber war der einzige deutsche Boxer in der ersten Vorrundenveranstaltung. Es war kein leichter Gang gegen den Österreicher Michael Gunitzberger. Zwar kontrollierte Kerber die erste Runde, aber der Österreicher legte nach. Mit etwas Mühe und einem 2:1 Punktsieg boxte sich Kerber ins morgige Viertelfinale. Hier muss er sich steigern, denn sein Gegner ist der mongolische Meister Byamba Tuvshinbat.

links Omar El Hag

links Omar El Hag

Deutschlands Vizemeister Omar EL Hag kam mit dem dänischen Rechtsausleger Frederik Lundgaard Jensen nicht zurecht. Mehrfach lief er in die Schlaghand des geschickt verteidigenden Dänen. Doch Lundgaard brach ein und machte die Räume für den Berliner frei, um die siegentscheidenden Treffer zu setzen. Nächster Gegner ist der Uzbeke Murodjon Akhmadalev.

Auch Raman Sharafa setzte sich mit bissigen Attacken gegen den guten Russen Alibek Bakhiterov durch. Der große Bakhiterov verstand es nicht den Deutschen auf Abstand zu halten. Um den Halbfinaleinzug wird Sharafa gegen Anthony Bret aus Frankreich boxen, der den Ungarn Herczeg abräumte.

Josef Attanjaoui und Denis Radovan ist das deutsche Doppel im Mittelgewicht. Radovan hatte Losglück und konnte dabei zusehen, wie sich Attanjaoui den Uzbeken Ulugbek Hakberdiyev vornahm: Klasse Führhand, gutes Auge und vor allem gute Raumaufteilung. Im Viertelfinale wird es hart, denn sein Gegner, Max van der Pas, präsentierte sich in Topform. Alles war der holländische Rechtsausleger abfeuerte, traf. Besonders mit seinen giftigen Schlaghänden zum Körper quälte er den Mongolen Narmandakh Shinebayar.

AM 22. Juli geht es mit den Viertelfinals weiter. Die erste Session startet ab 10 Uhr.

Alle Ergebnisse der Vorrunden

Session1

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session2

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