CPH: Durchmarsch der Deutschen im zweiten Durchgang

Mit einem deutschen Sieg begann der zweite Durchgang. Fliegengewichtler Hamza Touba musste sich erst einmal im Kampf zurechtfinden, bevor er seine Angriffe startete. Mit seiner Führhand boxte er den Bulgaren Tinko Banabakov an und zog seine Schlaghand über dessen Deckung nach. Klare Sache für Fliege Touba.

Bantamgewichtler Edgar Walth bekam es mit dem hochaufgeschossenen Dänen Frederik Lundgard Jensen zu tun, der den Deutschen mit seinen ständigen Jab auf Abstand hielt. Walth musste nach vorn, um Jensen an den Seilen festzumachen, doch der dachte mit. Immer wenn ihm Walth zu nahe kam, klammerte er sich aus der Gefahrenzone. In der dritten Runde bekam er die Quittung hierfür und erhielt eine Verwarnung wegen Haltens. Jetzt brachen alle Dämme. Mit blitzsauberen Angriffen machte Walth Druck. Zweimal musste Jansen angezählt werden. Auch hier war der deutsche Punktsieg deutlich.

Im Weltergewicht standen sich bereits in der Vorrunde zwei Deutsche gegenüber. Abass Baraou musste gegen Slava Kerber antraten. Es war der erwartet spannende Kampf, denn beide sind technische gut ausgebildet und haben mächtig Dampf in den Fäusten. Kerber schlug viel, traf aber unterm Strich nicht mehr als Baraou, der die präziseren Treffer setzte. Runde eins ging an Kerber, Runde zwei an Baraou. Im entscheidenden Durchgang hinterließ Powerboxer Baraou einen etwas besser Eindruck bei den Punktrichtern und konnte sich über seinen knappen Punktsieg freuen.

Superschwergewichtler Florian Schulz startete sehr verhalten und überließ in der ersten Runde dem Chinesen Guangming Gu die kampfbestimmenden Aktionen zu setzen. In der zweiten Runde wurde es laut in der deutschen Ecke. Trainer Michael Timm forderte bindungslos die Linke und Schulz gehorchte. Er schlug die Führhand schurgerade zum Kinn des Chinesen und punktete sich damit zum Sieg.

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